Anfrage zum Parkplatz nordöstlich des Friedhofs Marienwerder

Bilder von Google Streetview aus dem Jahr 2008 zeigen den Parkplatz als naturnahe, mit Bahnschwellen abgegrenzte Stellfläche. Nachdem die CDU-Fraktion um Säuberung des Platzes gebeten hatte, behauptete die Stadtverwaltung zunächst, der Platz sei nur für die Expo bereitgestellt worden.

Als diese Behauptung mit älteren Bezirksratsanfragen widerlegt worden wurde, ließ die Stadt den Platz mit der Begründung sperren, er gehöre der Kirchengemeinde und verwies auf dem sperrenden Schild auf die private Telefonnummer des Kirchenvorstandes. Als auch dies zurückgenommen werden musste, wurde der Platz umgebaut: zwei höhen-beschränkende, zurückgesetzte Toreinfahrten, Poller und Absperrbügel statt der früheren Bahnschwellen. Bei den Plätzen neben den Einfahrten muss der Planer an seitwärts fahrenden Autos gedacht haben, für die der Nachbarparkplatz zum Rangieren freigehalten wird.

Wir fragen die Verwaltung:

  1. Gehört zu den Parkplätzen Rangierfläche im Wendekreis? Ist die Planung des Parkplatzes vom Dezernenten, Herrn Bodemann, abgezeichnet worden?
  2. Kann die Stadtverwaltung in einem Ortstermin vorführen, wie die Plätze neben den zurückliegenden Einfahren angefahren werden können?
  3. War die Umgestaltung kostenlos, aus der Kaffeekasse bezahlt oder aus Steuermittel finanziert? Was hat sie gekostet?

Hier finden Sie unsere Anfrage aus dem Bezirksrat in PDF-Form.